GEOmitTolga.

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GEO-Videoreihe

GEO-Videoreihe: 8 Folgen zur KI-Sichtbarkeit (Skripte)

Kurzantwort

Die GEO-Videoreihe von Tolga Sak umfasst 8 Folgen von je 4 bis 7 Minuten. Sie erklärt, wie Steuerberater, Rechtsanwälte und beratende Dienstleister in KI-Antworten von ChatGPT, Perplexity und Google sichtbar werden. Alle Skripte stehen hier vollständig zum Lesen, mit Quellen und ehrlicher Kennzeichnung unsicherer Punkte. Videos erscheinen nach und nach.

Stand: 8. November 2026Autor: Tolga SakLesezeit: 30 Minuten

Porträt von Tolga Sak, Sprecher der GEO-Videoreihe
Illustratives Motiv aus der Kaizen-Bildwelt.
Hinweis zum Stand

Videos erscheinen nach und nach; bis dahin finden Sie hier die vollständigen Skripte zum Lesen.

Übersicht der 8 Folgen

Die Reihe führt von der Definition bis zur berufsrechtlichen Einordnung. Sprecher ist Tolga Sak, er sitzt vor der Kamera und spricht das Publikum mit „Sie“ an. Jede Folge dauert 4 bis 7 Minuten.

FolgeTitelLängeKern
1Was ist GEO und warum jetzt?ca. 5 Min.Definition, Forschungsstand und Googles Einordnung
2Wie ChatGPT, Perplexity und Google Quellen auswählenca. 4 Min.Zitierstudien, Query Fan-out und was sich daraus ableiten lässt
3Die Kurzantwort-Methode: Absätze, die zitiert werdenca. 4 Min.Aufbau einer zitierfähigen Antwort in 40 bis 70 Wörtern
4KI-Crawler in 10 Minuten richtig einstellenca. 4 Min.Trainingsbots und Suchbots trennen, robots.txt prüfen
5Strukturierte Daten ohne Mythenca. 4 Min.Was Google und Microsoft zu Schema sagen und was unbelegt ist
6Marke und Erwähnungen: der unterschätzte Hebelca. 4 Min.Ahrefs-Studie zu 75.000 Marken, Grenzen und saubere Maßnahmen
7KI-Sichtbarkeit messen mit Prompt-Set und GA4ca. 4 Min.Prompt-Set, Sichtbarkeitsquote, GA4-Kanal und Search Console
8GEO für Kanzleien: was das Berufsrecht erlaubtca. 4 Min.§ 57a StBerG und § 43b BRAO sachlich eingeordnet

Die 8 Skripte zum Lesen

Klappen Sie eine Folge auf. Links steht die Zeitmarke, in der Mitte der wörtliche Sprechertext, rechts die Bildidee oder Einblendung.

Folge 1: Was ist GEO und warum jetzt?

Ziel der Folge: Das Publikum versteht GEO in einem Satz, kennt die Studienlage mit ihren Grenzen und startet mit drei Sofortmaßnahmen.

Geplante Länge: ca. 4:47 Minuten (Sprechtempo 130 Wörter pro Minute)

Hook (erste 15 Sekunden, wörtlich)

Stellen Sie sich vor, ein Mandant fragt ChatGPT nach einem Steuerberater in Berlin. Taucht Ihre Kanzlei auf? Heute klären wir, was GEO ist und was Sie diese Woche tun können.

Vollständiges Skript

00:00
Stellen Sie sich vor, ein Mandant fragt ChatGPT nach einem Steuerberater in Berlin. Taucht Ihre Kanzlei auf? Heute klären wir, was GEO ist und was Sie diese Woche tun können.
Sprecher frontal, Einblendung: Titel der Reihe und Folgentitel
00:15
GEO steht für Generative Engine Optimization. Gemeint ist: Sie bauen Ihre Inhalte so auf, dass KI-Systeme wie ChatGPT, Perplexity, Gemini oder Google AI Overviews sie als Quelle nutzen und nennen. Der Begriff stammt aus einem Forschungspapier von Aggarwal und Kollegen, vorgestellt 2024 auf der KDD-Konferenz in Barcelona. Das Ziel ist nicht nur ein Platz auf einer Ergebnisliste, sondern ein Auftritt in der Antwort selbst.
Einblendung: Definition in einem Satz; Quellenzeile arXiv 2311.09735
00:45
In diesem Paper steht ein Sichtbarkeitsgewinn von bis zu 40 Prozent, abhängig vom Fachgebiet. Am stärksten wirkte das Hinzufügen von Zitaten: 27,2 Punkte gegenüber 19,3 in der Ausgangsmessung. Statistiken kamen auf 25,2. Keyword Stuffing lag mit 17,7 unter der Ausgangsmessung. Die Lehre: Belegte, konkrete Aussagen helfen. Keywords aneinanderreihen schadet.
Grafik: Balken 27,2 / 25,2 / 19,3 / 17,7; Quelle arXiv 2311.09735
01:05
Eine Einschränkung gehört dazu: Das war ein Test aus den Jahren 2023 und 2024 mit einer damaligen Konfiguration. Ob die Zahlen heute eins zu eins gelten, ist offen. Ich zeige Ihnen die Studie trotzdem, weil sie eine klare Richtung vorgibt: konkret, belegt, zitierfähig.
Einblendung: Hinweis „Labor-Setting 2023/24“
01:25
Google hat am 15. Mai 2026 einen Leitfaden veröffentlicht. Die Kernaussage laut Search Engine Journal: Optimierung für generative KI-Suche ist weiterhin SEO. Google hält llms.txt, künstliches Chunking und spezielles Schema für unnötig. Das ist die offizielle Linie für Google. Für ChatGPT, Perplexity oder Claude gilt sie nicht automatisch. Dort zählen die Dokumentation der Anbieter und unabhängige Studien.
Einblendung: Datum 15.05.2026, Quelle Search Engine Journal
01:55
Dafür sehe ich zwei Gründe. Erstens: Für AI Overviews und AI Mode verlangt Google laut seiner Dokumentation nur, dass Ihre Seite indexiert und snippet-fähig ist. Die Einstiegshürde ist niedrig. Zweitens: Die Auswahl der KI schwankt stark. SparkToro hat 2.961 Prompts getestet. Dieselbe Markenliste kam in weniger als einem Prozent der Läufe.
Einblendung: 2.961 Prompts, unter 1 Prozent; Quelle SparkToro, 30.01.2026
02:15
Trotzdem war Sichtbarkeit über viele Läufe stabiler als die Reihenfolge. Bose, Sony, Sennheiser und Apple erschienen in 55 bis 77 Prozent der Kopfhörer-Antworten. Sie sollten also nicht auf einen festen Platz zielen, sondern auf eine hohe Quote über viele Antworten. Eine deutsche Zitierstudie für Steuerberater oder Anwälte habe ich in meinen Quellen nicht gefunden. Das sage ich Ihnen offen.
Einblendung: 55 bis 77 Prozent; Hinweis „Lücke: keine deutsche Studie“
02:45
Drei Schritte für diese Woche. Eins: Prüfen Sie, dass Googlebot und Bingbot nicht blockiert sind. Zwei: Setzen Sie auf Ihrer wichtigsten Leistungsseite eine Kurzantwort in die ersten Sätze. Drei: Messen Sie einen Ausgangswert mit etwa 30 Prompts. Alle drei Schritte zeige ich Ihnen in den nächsten Folgen im Detail.
Einblendung: Liste mit drei Punkten
03:05
GEO ersetzt SEO nicht. Wer bei Google nicht indexiert ist, hat auch bei AI Overviews keine Chance, denn Indexierung ist die Voraussetzung. Und GEO ist keine Garantie: Google schreibt selbst, dass die Erfüllung der Voraussetzungen weder Crawling noch Indexierung noch Ausspielung garantiert. Wer Ihnen feste Platzierungen in ChatGPT verspricht, verspricht etwas, das niemand kontrollieren kann. Für Kanzleien kommt hinzu, dass Werbung sachlich bleiben muss. Dazu später mehr.
Einblendung: „GEO ist kein Ersatz für SEO, GEO ist keine Garantie“; Quelle Google, 10.12.2025
03:40
Diese Reihe hat acht Folgen und richtet sich an Steuerberater, Rechtsanwälte und beratende Dienstleister. Folge zwei zeigt, wie die Systeme Quellen auswählen. Folge drei die Kurzantwort-Methode. Folge vier die Crawler. Folge fünf strukturierte Daten. Folge sechs Marke und Erwähnungen. Folge sieben die Messung. Folge acht das Berufsrecht. Alle Skripte lesen Sie auch auf tolgasak.de, mit allen Quellen.
Einblendung: Folgenübersicht als Liste mit acht Zeilen
04:05
Zur Zusammenfassung: GEO heißt, Inhalte für KI-Antworten zitierfähig zu machen. Die Forschung spricht für belegte, konkrete Aussagen. Google ordnet das als SEO ein. Die Lage ist für Deutschland und B2B dünn, und genau deshalb lohnt es sich, früh zu messen. Behalten Sie die drei Schritte im Kopf: Zugang prüfen, Kurzantwort schreiben, Ausgangswert messen.
Einblendung: Kernpunkte der Folge als Liste
04:30
Wenn Sie wissen möchten, wo Ihre Website heute steht, machen Sie den GEO-Check auf tolgasak.de. Er dauert zwei Minuten. Den Link finden Sie in der Beschreibung. In der nächsten Folge sehen Sie, wie ChatGPT, Perplexity und Google ihre Quellen auswählen.
Einblendung: URL tolgasak.de/geo/geo-check/, Vorschau Folge 2

Kapitelmarken für YouTube

  • 00:00 Warum Sie jetzt zuhören sollten
  • 00:15 Was ist GEO?
  • 00:45 Was die Forschung zeigt
  • 01:25 Was Google dazu sagt
  • 01:55 Warum jetzt?
  • 02:45 Drei Schritte für diese Woche
  • 03:05 Was GEO nicht ist
  • 03:40 Was Sie in dieser Reihe lernen
  • 04:05 Zusammenfassung
  • 04:30 Nächster Schritt

Beschreibungstext

Was ist Generative Engine Optimization, was sagt die Forschung und wie ordnet Google das Thema ein? Tolga Sak erklärt GEO in einem Satz, nennt die Zahlen mit Quelle und zeigt drei Schritte für die erste Woche. Die Folge richtet sich an Steuerberater, Rechtsanwälte und beratende B2B-Dienstleister.

Drei Titel-Varianten

  1. Was ist GEO? KI-Sichtbarkeit für Kanzleien erklärt
  2. GEO einfach erklärt: So nennt ChatGPT Ihre Kanzlei
  3. Generative Engine Optimization: Was Studien und Google sagen

Thumbnail-Idee

Sprecher links im Anschnitt, rechts ein Chatfenster mit drei Platzhalter-Namen und einem großen Fragezeichen. Text: „Sind Sie dabei?“

Call-to-Action

GEO-Check (Selbsttest, 2 Minuten): tolgasak.de/geo/geo-check/

Folge 2: Wie ChatGPT, Perplexity und Google Quellen auswählen

Ziel der Folge: Das Publikum kennt die wichtigsten Zahlen zur Quellenauswahl, versteht deren Grenzen und leitet drei Konsequenzen für die eigene Website ab.

Geplante Länge: ca. 4:26 Minuten (Sprechtempo 130 Wörter pro Minute)

Hook (erste 15 Sekunden, wörtlich)

Welche Seiten zitiert eine KI? Bei ChatGPT, Perplexity und Google sieht das Bild sehr unterschiedlich aus. Ich zeige Ihnen die Zahlen und sage ehrlich, was sie für Ihre Kanzlei bedeuten.

Vollständiges Skript

00:00
Welche Seiten zitiert eine KI? Bei ChatGPT, Perplexity und Google sieht das Bild sehr unterschiedlich aus. Ich zeige Ihnen die Zahlen und sage ehrlich, was sie für Ihre Kanzlei bedeuten.
Sprecher frontal, Einblendung: drei Logos als Text „ChatGPT, Perplexity, Google“
00:15
Die größte Auswertung, die ich kenne, stammt von Profound. Das Unternehmen hat 30 Millionen Zitate untersucht, von August 2024 bis Juni 2025. Berichtet hat darüber Search Engine Roundtable am 11. Juni 2025. Es handelt sich um einen Sekundärbericht, die Quelldaten liegen bei Profound.
Einblendung: 30 Mio. Zitate, Zeitraum, Quelle Search Engine Roundtable
00:35
Bei ChatGPT stammten 47,9 Prozent der Zitate von Wikipedia und 11,3 Prozent von Reddit. Bei Google AI Overviews lag Reddit bei 21 Prozent, danach folgten YouTube und Quora, Wikipedia kam auf 5,7 Prozent. Bei Perplexity entfielen 46,7 Prozent auf Reddit.
Tabelle: ChatGPT, AI Overviews, Perplexity mit den genannten Prozentwerten
00:55
Jetzt die Einordnung. Das ist ein US-Datensatz, überwiegend englischsprachig und konsumentennah. Für deutschsprachige B2B-Dienstleistungen liegt in meinen Quellen keine belastbare Zitierstudie vor. Ob ein Verzeichnis oder ein Bewertungsportal für Steuerberater zitiert wird, ist nicht belegt. Wer Ihnen dazu feste Prozentzahlen nennt, kann sie aus meiner Sicht nicht belegen.
Einblendung: Warnhinweis „Für Deutschland nur eingeschränkt übertragbar“
01:15
Zu Google gibt es eine offizielle Seite. Beide Funktionen, AI Overviews und AI Mode, können Query Fan-out nutzen. Dabei läuft im Hintergrund eine Reihe verwandter Suchen, und die Antwort stützt sich auf eine breitere Menge an Links als die klassische Suche. Voraussetzung ist, dass Ihre Seite indexiert und snippet-fähig ist. Eine Garantie gibt es nicht.
Schema: eine Frage verzweigt in mehrere Teilsuchen; Quelle Google, 10.12.2025
01:40
Auf Ihrer Seite selbst zeigt eine Auswertung von Kevin Indig Muster. Er hat 18.012 verifizierte ChatGPT-Zitate untersucht. 44,2 Prozent stammten aus den ersten 30 Prozent einer Seite. Bei fragebezogenen Zitaten kamen 78,4 Prozent aus Überschriften. Das Datum dieser Auswertung ist auf der Quellseite nicht genannt, deshalb nehmen Sie sie als Hinweis, nicht als Gesetz.
Balken: 44,2 / 31,1 / 24,7 Prozent nach Seitendrittel; Quelle Search Engine Land
02:05
Und noch ein Punkt. SparkToro hat gezeigt, dass dieselbe Markenliste in weniger als einem Prozent der Läufe identisch war. Eine einzelne Antwort, die Sie selbst im Chat abfragen, beweist also wenig. Aussagekräftig ist die Quote über viele Läufe. Dazu kommen wir in Folge 7.
Einblendung: „unter 1 Prozent“, Verweis auf Folge 7
02:25
Drei Konsequenzen. Erstens: Halten Sie Ihre Seiten für alle Suchbots erreichbar, dazu mehr in Folge 4. Zweitens: Stellen Sie die Antwort nach oben und formulieren Sie Überschriften als Fragen, das ist Folge 3. Drittens: Bauen Sie Ihre Marke auch außerhalb der eigenen Seite auf, das ist Folge 6.
Einblendung: drei Karten mit Verweis auf Folgen 3, 4 und 6
02:50
Auch Microsoft spielt eine Rolle. Fabrice Canel hat laut Search Engine Land gesagt, dass Gen-AI-Systeme frische Inhalte schätzen, und empfiehlt IndexNow. Das ist ein freies Open-Source-Protokoll, mit dem Sie Suchmaschinen über Änderungen informieren. Google wird auf der IndexNow-Seite nicht genannt. Oft heißt es, Bing sei die Datenbasis der ChatGPT-Suche. Das ist verbreitet, aber in den Primärquellen, die ich gelesen habe, nicht bestätigt.
Einblendung: IndexNow-Hinweis, Stempel „unsicher“ bei der Bing-Annahme
03:15
Noch eine Warnung. Googles Leitfaden gilt für Google. CXL kritisiert, dass er Off-Site-Markenpräsenz unterschätzt und nichts über ChatGPT oder Perplexity sagt. Mike King sagt, die Rahmung als weiterhin SEO diene Googles Interessen. Ahrefs zeigt zugleich, dass sich die Markenlisten der Systeme überschneiden: 0,821 zwischen AI Overviews und AI Mode, 0,769 zwischen AI Mode und ChatGPT. Arbeit an Ihrer Marke zahlt also vermutlich auf mehrere Systeme ein, belegt ist aber nur die Korrelation.
Einblendung: drei Überschneidungswerte; Quellen CXL, ppc.land, Ahrefs
03:50
Zur Zusammenfassung: Die Zahlen stammen überwiegend aus den USA und aus dem Konsumentenbereich. Sie zeigen Unterschiede zwischen den Systemen, aber keine Regel für Steuerberater. Belastbar sind die Voraussetzungen: indexierbar sein, früh antworten, Fragen als Überschriften und eine Marke, die auch außerhalb Ihrer Seite vorkommt.
Einblendung: Kernpunkte der Folge als Liste
04:10
Wenn Sie wissen möchten, wo Ihre Website heute steht, machen Sie den GEO-Check auf tolgasak.de. Er dauert zwei Minuten. Den Link finden Sie in der Beschreibung. In Folge 3 zeige ich Ihnen die Kurzantwort-Methode.
Einblendung: URL tolgasak.de/geo/geo-check/

Kapitelmarken für YouTube

  • 00:00 Welche Seiten zitiert eine KI?
  • 00:15 Die Datenlage
  • 00:35 Zahlen je System
  • 00:55 Was die Zahlen nicht sagen
  • 01:15 Wie Google auswählt
  • 01:40 Was auf Ihrer Seite zählt
  • 02:05 Warum Einzelantworten täuschen
  • 02:25 Drei Konsequenzen
  • 02:50 Bing, Copilot und IndexNow
  • 03:15 Google ist nicht alles
  • 03:50 Zusammenfassung
  • 04:10 Nächster Schritt

Beschreibungstext

Welche Quellen zitieren ChatGPT, Perplexity und Google? Tolga Sak erklärt die Zahlen aus der Profound-Auswertung mit 30 Millionen Zitaten, Googles Query Fan-out und die Muster aus 18.012 ChatGPT-Zitaten. Dazu die ehrliche Einordnung: Für Deutschland und B2B gibt es bisher keine belastbare Studie.

Drei Titel-Varianten

  1. Woher nimmt ChatGPT seine Quellen? Die Zahlen im Check
  2. ChatGPT, Perplexity, Google: Wen zitieren KI-Systeme wirklich?
  3. KI-Quellenauswahl erklärt: Was Studien belegen und was nicht

Thumbnail-Idee

Drei Spalten mit den Prozentwerten 47,9 / 21 / 46,7 über den Systemnamen, Sprecher mit hochgezogener Augenbraue unten rechts. Text: „Wer wird zitiert?“

Call-to-Action

GEO-Check (Selbsttest, 2 Minuten): tolgasak.de/geo/geo-check/

Folge 3: Die Kurzantwort-Methode: Absätze, die zitiert werden

Ziel der Folge: Das Publikum kann zu jeder Leistungsseite eine Kurzantwort mit 40 bis 70 Wörtern schreiben und kennt die Studienbasis dafür.

Geplante Länge: ca. 4:18 Minuten (Sprechtempo 130 Wörter pro Minute)

Hook (erste 15 Sekunden, wörtlich)

Wenn eine KI Ihren Absatz zitieren soll, muss sie ihn herauslösen können. Ich zeige Ihnen eine Methode, mit der jede Leistungsseite eine Antwort liefert, die man wörtlich übernehmen kann.

Vollständiges Skript

00:00
Wenn eine KI Ihren Absatz zitieren soll, muss sie ihn herauslösen können. Ich zeige Ihnen eine Methode, mit der jede Leistungsseite eine Antwort liefert, die man wörtlich übernehmen kann.
Sprecher frontal, Einblendung: „40 bis 70 Wörter“
00:15
Warum nach oben? Kevin Indig hat 18.012 ChatGPT-Zitate untersucht. 44,2 Prozent stammten aus dem ersten Drittel einer Seite, 31,1 Prozent aus der Mitte und 24,7 Prozent aus dem letzten Drittel. Zitierte Passagen enthielten häufiger klare Definitionen. Das Datum der Auswertung ist unsicher, die Richtung passt aber zu dem, was Google empfiehlt: wichtige Inhalte als Text, früh und klar.
Balkengrafik 44,2 / 31,1 / 24,7; Quelle Search Engine Land
00:40
Die Methode hat vier Regeln. Erstens: Die Überschrift ist die Frage, die ein Mandant tatsächlich stellt. Zweitens: Der erste Satz beantwortet sie direkt. Drittens: Die Antwort hat 40 bis 70 Wörter. Viertens: Sie ist sachlich, konkret und enthält, wo möglich, eine Zahl oder eine Quelle. Anpreisungen haben darin keinen Platz.
Einblendung: Vier Regeln als nummerierte Liste
01:05
Zur ersten Regel gibt es eine Zahl: Bei den fragebezogenen Zitaten kamen 78,4 Prozent aus Überschriften. Zitierte Passagen enthielten außerdem etwa doppelt so oft ein Fragezeichen. Formulieren Sie also lieber „Was macht ein Steuerberater für Heilpraktiker?“ als „Unsere Leistungen“.
Gegenüberstellung: schwache und starke Überschrift
01:25
Ein Beispiel, ausdrücklich erfunden für eine Musterkanzlei. Die Frage: Was macht ein Steuerberater für Heilpraktiker? Die Antwort: Ein Steuerberater für Heilpraktiker übernimmt die laufende Buchhaltung, die Einkommensteuererklärung und den Jahresabschluss einer Praxis. Er prüft die steuerlichen Besonderheiten der Berufsgruppe und stimmt Fristen mit der Praxis ab. Welche Leistungen im Einzelfall passen, klärt ein Erstgespräch.
Einblendung: Beispiel als Textkarte, Hinweis „fiktives Muster, nicht rechtlich geprüft“
01:50
Das Princeton-Paper stützt die Idee. Quellen nennen kam auf 24,6, Zitate auf 27,2, Statistiken auf 25,2, jeweils gegen 19,3 in der Ausgangsmessung. Konkrete, belegte Aussagen schlagen also Floskeln. Und Keyword Stuffing lag bei 17,7 und damit darunter.
Einblendung: Werte mit Quelle arXiv 2311.09735
02:05
Immer wieder höre ich das Stichwort Chunking. Google schreibt in seinem Leitfaden vom Mai 2026 sinngemäß, die Systeme verstehen mehrere Themen auf einer Seite und zeigen den passenden Teil. Mike King widerspricht und verweist auf die Praxis von RAG-Systemen. Mein Kompromiss: Bauen Sie saubere Abschnitte mit klaren Überschriften, aber zerhacken Sie Ihre Seiten nicht künstlich.
Split-Screen: Google-Aussage links, Mike King rechts; Quellen SERoundtable und ppc.land
02:30
Ihre Hausaufgabe: Wählen Sie Ihre drei wichtigsten Leistungsseiten. Schreiben Sie für jede eine Kurzantwort nach den vier Regeln. Lassen Sie als Kanzlei die Texte vor Veröffentlichung berufsrechtlich prüfen, dazu mehr in Folge 8.
Einblendung: Checkliste mit drei Feldern
02:45
Ein weiterer Befund aus Indigs Auswertung: Zitierte Passagen hatten eine hohe Entitätsdichte, 20,6 Prozent Eigennamen. Übertragen heißt das: Nennen Sie konkret Rechtsformen, Berufsgruppen, Gesetze, Orte. Verlinken Sie Primärquellen wie Gesetz, BMF-Schreiben oder Urteil sichtbar im Text. Das erhöht die Prüfbarkeit, und für Ihre Berufsgruppe ist es ohnehin ein Vertrauenssignal.
Einblendung: Textbeispiel mit markierten Eigennamen und einem Quellenlink
03:10
Ein Vorher-Nachher. Vorher: Wir sind Ihr kompetenter Partner für alle Fragen rund um Ihre Steuern. Dieser Satz ist austauschbar und nicht prüfbar. Nachher: Die Kanzlei übernimmt die Buchhaltung, den Jahresabschluss und die Steuererklärungen für Freiberufler und GmbHs in Berlin. Der zweite Satz sagt, was getan wird und für wen. Diesen Satz kann eine KI übernehmen, ohne dass er nach Werbung klingt.
Split-Screen: Vorher links durchgestrichen, Nachher rechts mit Haken
03:35
Zur Zusammenfassung: Frage als Überschrift, direkte Antwort im ersten Satz, 40 bis 70 Wörter, sachlich und mit Beleg. Dazu Eigennamen und Primärquellen. Das ist keine Garantie für Zitate, aber es ist die Form, die sich in den Auswertungen am häufigsten zeigt und die Ihre Leser ohnehin schätzen. Beginnen Sie mit einer Seite, nicht mit allen.
Einblendung: Kernpunkte der Folge als Liste
04:00
Wenn Sie wissen möchten, wo Ihre Website heute steht, machen Sie den GEO-Check auf tolgasak.de. Er dauert zwei Minuten. Den Link finden Sie in der Beschreibung. In Folge 4 stellen wir die KI-Crawler richtig ein.
Einblendung: URL tolgasak.de/geo/geo-check/

Kapitelmarken für YouTube

  • 00:00 Das Problem
  • 00:15 Warum die Antwort nach oben gehört
  • 00:40 Die vier Regeln
  • 01:05 Warum Fragen als Überschrift
  • 01:25 Beispiel
  • 01:50 Was das Princeton-Paper beisteuert
  • 02:05 Was ist mit Chunking?
  • 02:30 Ihre Hausaufgabe
  • 02:45 Entitäten und Belege
  • 03:10 Vorher und nachher
  • 03:35 Zusammenfassung
  • 04:00 Nächster Schritt

Beschreibungstext

Wie schreiben Sie Absätze, die eine KI zitieren kann? Tolga Sak zeigt die Kurzantwort-Methode mit vier Regeln, einem fiktiven Beispiel und den Zahlen aus der Auswertung von 18.012 ChatGPT-Zitaten und dem Princeton-Paper. Dazu eine ehrliche Einordnung der Chunking-Debatte.

Drei Titel-Varianten

  1. Kurzantwort-Methode: So wird Ihr Absatz von KI zitiert
  2. 40 bis 70 Wörter: Die Antwort, die ChatGPT übernehmen kann
  3. Leistungsseite für KI schreiben: Vier Regeln mit Beispiel

Thumbnail-Idee

Großer Textblock mit hervorgehobenem ersten Satz, daneben die Zahl „44,2 %“ und ein Zitatzeichen. Sprecher zeigt auf den Block.

Call-to-Action

GEO-Check (Selbsttest, 2 Minuten): tolgasak.de/geo/geo-check/

Folge 4: KI-Crawler in 10 Minuten richtig einstellen

Ziel der Folge: Das Publikum unterscheidet Trainings- und Suchbots, prüft die eigene robots.txt und weiß, wie lange Änderungen brauchen.

Geplante Länge: ca. 4:10 Minuten (Sprechtempo 130 Wörter pro Minute)

Hook (erste 15 Sekunden, wörtlich)

Eine falsche Zeile in der robots.txt kann Ihre Kanzlei aus ChatGPT-Suchantworten heraushalten. Ich zeige Ihnen in zehn Minuten, welche Bots Sie erlauben und wie Sie das prüfen.

Vollständiges Skript

00:00
Eine falsche Zeile in der robots.txt kann Ihre Kanzlei aus ChatGPT-Suchantworten heraushalten. Ich zeige Ihnen in zehn Minuten, welche Bots Sie erlauben und wie Sie das prüfen.
Sprecher frontal, Einblendung: Ausschnitt einer robots.txt
00:15
Die wichtigste Unterscheidung: Training oder Suche. Trainingsbots sammeln Inhalte für Modelle. Suchbots bauen den Index auf, aus dem eine KI bei einer Frage Quellen auswählt. Für Sichtbarkeit zählen die Suchbots. Training ist eine Geschäftsentscheidung, die Sie bewusst treffen.
Zwei Spalten: Training / Suche
00:35
Zu den Suchbots zählen OAI-SearchBot von OpenAI, Claude-SearchBot von Anthropic, PerplexityBot, Googlebot und Bingbot. Laut OpenAI führt das Blockieren von OAI-SearchBot dazu, dass Ihre Seite nicht in ChatGPT-Suchantworten erscheint, allenfalls als Link. Anthropic schreibt, dass das Blockieren von Claude-SearchBot die Sichtbarkeit in der Claude-Suche mindert.
Tabelle: Bot, Zweck, Wirkung; Quellen OpenAI, Anthropic, Perplexity
00:55
Zu den Trainingsbots zählen GPTBot, ClaudeBot, Google-Extended und Applebot-Extended. Google-Extended steuert die Nutzung für Gemini-Training und Grounding und beeinflusst laut Google weder Aufnahme in die Suche noch das Ranking. Ob Sie Training erlauben, entscheiden Sie. Für die Sichtbarkeit in der Suche ist es nach der Dokumentation nicht ausschlaggebend.
Einblendung: Liste der vier Token; Quelle Google, abgerufen 08.11.2026
01:15
Dann gibt es Bots, die auf Nutzeranfrage abrufen: ChatGPT-User, Claude-User und Perplexity-User. Bei ChatGPT-User gilt robots.txt womöglich nicht, weil der Nutzer den Abruf auslöst. Perplexity-User ignoriert robots.txt in der Regel. Diese Bots entscheiden also nicht über Ihre Sichtbarkeit in der Suche.
Einblendung: drei Bot-Namen mit Hinweis „nutzerinitiiert“
01:35
Jetzt Ihre Anleitung. Schritt eins: Rufen Sie Ihre Domain mit Schrägstrich robots.txt auf. Schritt zwei: Suchen Sie nach Disallow-Zeilen für die genannten Suchbots und nach einem pauschalen Disallow für alle Bots. Schritt drei: Prüfen Sie bei Ihrem Hoster und Ihrem CDN, ob eine Firewall die Bots blockiert. Google empfiehlt ausdrücklich, Crawling in robots.txt und im CDN oder Hosting zuzulassen.
Bildschirmaufnahme: robots.txt im Browser, Markierung der Disallow-Zeilen
02:00
Schritt vier: Planen Sie etwa 24 Stunden bis zur Wirkung ein, so nennen es OpenAI und Perplexity. Prüfen Sie danach im Logfile, ob die Bots Ihre Seiten abrufen. Und noch ein Punkt aus Googles Dokumentation: Verwenden Sie auf Wissensseiten kein nosnippet und kein sehr niedriges max-snippet, sonst entfällt die Darstellung in den KI-Funktionen.
Einblendung: „24 Stunden“, Beispiel-Logzeile
02:25
Zwei Hinweise. Anthropic rät von IP-Blocking ab, die Bots respektieren robots.txt. Und die Bot-Namen können sich ändern, prüfen Sie vor der Umsetzung die aktuelle Dokumentation der Anbieter. Eine ausführliche Tabelle mit Quellen finden Sie auf tolgasak.de im Kapitel zu KI-Crawlern und robots.txt.
Einblendung: URL tolgasak.de/geo/ki-crawler-robots-txt/
02:45
Ein Beispiel für eine robots.txt, die Suchbots erlaubt. Sie schreiben User-agent, dann den Namen des Bots, darunter Allow, Schrägstrich. Das wiederholen Sie für OAI-SearchBot, Claude-SearchBot und PerplexityBot. Wenn Sie Training nicht wünschen, schreiben Sie für GPTBot und ClaudeBot User-agent und darunter Disallow, Schrägstrich. Das ist ein Beispiel, kein Rezept. Passen Sie es an Ihre Entscheidung an und prüfen Sie die Doku.
Einblendung: robots.txt-Beispiel mit zwei Blöcken, Hinweis „Beispiel, nicht übernehmen ohne Prüfung“
03:15
Wenn Sie einzelne Seiten aus ChatGPT heraushalten möchten, sagt die OpenAI-Hilfe: Nutzen Sie ein noindex-Meta und blockieren Sie das Crawling dafür nicht. Auch gesperrte Seiten können in ChatGPT Atlas als Link mit Titel auftauchen. Ein Block in der robots.txt ist also kein Garant für Unsichtbarkeit.
Einblendung: Meta-Tag noindex; Quelle OpenAI Hilfe
03:35
Zur Zusammenfassung: Suchbots erlauben, Trainingsbots bewusst entscheiden, nutzerinitiierte Bots nicht überbewerten. Danach 24 Stunden warten und im Logfile nachsehen. Notieren Sie sich das Datum Ihrer Änderung und den Stand der Dokumentation, denn die Bot-Namen und ihre Regeln können sich ändern.
Einblendung: Kernpunkte der Folge als Liste
03:55
Wenn Sie wissen möchten, wo Ihre Website heute steht, machen Sie den GEO-Check auf tolgasak.de. Er dauert zwei Minuten. Den Link finden Sie in der Beschreibung. In Folge 5 räumen wir mit den Mythen zu strukturierten Daten auf.
Einblendung: URL tolgasak.de/geo/geo-check/

Kapitelmarken für YouTube

  • 00:00 Das Risiko
  • 00:15 Training oder Suche?
  • 00:35 Suchbots erlauben
  • 00:55 Trainingsbots entscheiden
  • 01:15 Nutzerinitiierte Abrufe
  • 01:35 Schritt für Schritt
  • 02:00 Wirkung prüfen
  • 02:25 Wichtige Hinweise
  • 02:45 Beispiel für die robots.txt
  • 03:15 Einzelne Seiten heraushalten
  • 03:35 Zusammenfassung
  • 03:55 Nächster Schritt

Beschreibungstext

Welche KI-Crawler sollte Ihre Website zulassen? Tolga Sak trennt Trainingsbots von Suchbots, nennt OAI-SearchBot, Claude-SearchBot, PerplexityBot, Googlebot und Bingbot und zeigt in vier Schritten, wie Sie Ihre robots.txt prüfen. Alle Angaben stammen aus der Dokumentation der Anbieter, Stand 8. November 2026.

Drei Titel-Varianten

  1. KI-Crawler richtig einstellen: robots.txt in 10 Minuten
  2. GPTBot, ClaudeBot, PerplexityBot: Welche Bots Sie erlauben sollten
  3. Blockiert Ihre robots.txt ChatGPT? So prüfen Sie es

Thumbnail-Idee

Ausschnitt einer robots.txt mit rot markierter Zeile „Disallow: /“, Sprecher mit Lupe. Text: „10 Minuten Check“

Call-to-Action

GEO-Check (Selbsttest, 2 Minuten): tolgasak.de/geo/geo-check/

Folge 5: Strukturierte Daten ohne Mythen

Ziel der Folge: Das Publikum trennt belegte Aussagen von Mythen zu Schema-Markup und weiß, welches Markup trotzdem sinnvoll ist.

Geplante Länge: ca. 4:09 Minuten (Sprechtempo 130 Wörter pro Minute)

Hook (erste 15 Sekunden, wörtlich)

Schema-Markup lässt ChatGPT Ihre Kanzlei häufiger nennen? Das hören Sie oft. Belegt ist es nicht. Ich zeige Ihnen, was die Quellen sagen und welches Markup sich trotzdem lohnt.

Vollständiges Skript

00:00
Schema-Markup lässt ChatGPT Ihre Kanzlei häufiger nennen? Das hören Sie oft. Belegt ist es nicht. Ich zeige Ihnen, was die Quellen sagen und welches Markup sich trotzdem lohnt.
Sprecher frontal, Einblendung: Mythos / Fakt
00:15
Beginnen wir mit Google. In der Dokumentation zu AI Overviews und AI Mode steht, dass kein spezielles Schema nötig ist. Strukturierte Daten müssen zum sichtbaren Text passen. Im Leitfaden vom 15. Mai 2026 steht außerdem sinngemäß, dass man nicht überfokussieren soll. Strukturierte Daten bleiben für Rich Results empfohlen.
Einblendung: Zitatkarte mit Quelle Google, 10.12.2025 und SERoundtable, 18.05.2026
00:35
Microsoft sieht es etwas anders. Fabrice Canel hat auf der SMX München bestätigt, dass Microsoft Schema-Markup nutzt, um LLMs Inhalte verstehen zu lassen. Das Datum steht nicht auf der Quellseite. Die SMX München fand im März 2025 statt, ich ordne es daraus ein und sage deshalb: Datum unsicher.
Einblendung: Quelle Search Engine Land, Hinweis „Datum unsicher“
01:00
Nicht belegt ist die Behauptung, Schema erhöhe die Zitierraten bei ChatGPT oder Perplexity. In den Primärquellen, die ich gelesen habe, finde ich dafür keinen Beleg. Wenn Ihnen jemand eine feste Steigerung verspricht, fragen Sie nach der Quelle.
Gegenüberstellung: „Zitierrate steigt durch Schema“ mit Stempel „nicht belegt“
01:15
Ein Sonderfall ist FAQ-Markup. Laut Google-Dokumentation wird das FAQ-Rich-Result seit dem 7. Mai 2026 nicht mehr in der Suche angezeigt. Das Markup darf bleiben, bringt aber kein Rich Result mehr. Die FAQ-Inhalte selbst sind weiterhin sinnvoll, weil Menschen und KI-Systeme sie lesen.
Einblendung: Datum 07.05.2026; Quelle Google, abgerufen 08.11.2026
01:35
Welches Markup lohnt sich also? Der Konsens in der Praxis: Organization mit Logo und URL, Person für Autoren mit Berufsbezeichnung und Verweisen auf Profile, Article mit Autor und Datum, BreadcrumbList und für Kanzleien ein passender Geschäftstyp mit Adresse. Das ist ein Konsens, kein harter Beleg. Der Nutzen für KI-Zitate ist unsicher.
Liste: fünf Markup-Typen mit Kurzbeschreibung
02:00
Drei Regeln. Erstens: Zeichnen Sie nur aus, was auf der Seite sichtbar steht. Zweitens: Halten Sie Markup und sichtbaren Text konsistent. Drittens: Prüfen Sie das JSON mit einem Validator, bevor Sie veröffentlichen. Mehr Aufwand sollten Sie nicht hineinstecken.
Einblendung: drei Regeln als Karten
02:15
Ein Beispiel, was sinnvoll auszeichnen heißt. Organization: Name der Kanzlei, URL, Logo. Person: Name der Autorin oder des Autors, Berufsbezeichnung und Verweise auf LinkedIn oder Kammerprofil, soweit vorhanden. Article: Überschrift, Autor, Veröffentlichungsdatum, Änderungsdatum. Jede dieser Angaben muss auf der Seite sichtbar stimmen. Ein Datum im Markup, das auf der Seite anders steht, ist ein Fehler.
Einblendung: JSON-LD-Ausschnitt mit drei markierten Feldern
02:40
Das Änderungsdatum hat noch einen Zweck. Canel sagt, Gen-AI-Systeme schätzen frische Inhalte. Pflegen Sie dateModified nur, wenn Sie den Inhalt tatsächlich geprüft haben. Gerade bei Fristen und Gesetzesständen ist das ohnehin geboten. IndexNow kann Bing über Änderungen informieren, es gibt dafür Integrationen für viele Systeme.
Einblendung: Datum vor und nach Prüfung; Quellen Search Engine Land, bing.com/indexnow
03:05
Meine Prioritäten: Erst Inhalt und Kurzantwort, dann Crawling, dann Markup. Wenn ein Anbieter Ihnen Schema als Hauptmaßnahme verkauft, ist das nach der Quellenlage zu viel versprochen. Markup ist die Verständnisschicht, nicht der Hebel. Rechnen Sie dafür einen halben Tag ein, nicht mehrere Wochen, und prüfen Sie das Ergebnis nach jeder größeren Änderung an der Seite.
Einblendung: Prioritätenpyramide
03:30
Zur Zusammenfassung: Es gibt keinen Beleg, dass Schema allein Zitate in ChatGPT erhöht. Google verlangt kein spezielles Schema, Microsoft nutzt Schema zum Verstehen. Zeichnen Sie sauber aus, was sichtbar auf der Seite steht, und behandeln Sie das als Hygiene. Die eigentliche Arbeit steckt in den Inhalten und in der Erreichbarkeit der Seiten.
Einblendung: Kernpunkte der Folge als Liste
03:50
Wenn Sie wissen möchten, wo Ihre Website heute steht, machen Sie den GEO-Check auf tolgasak.de. Er dauert zwei Minuten. Den Link finden Sie in der Beschreibung. In Folge 6 geht es um Marke und Erwähnungen.
Einblendung: URL tolgasak.de/geo/strukturierte-daten/

Kapitelmarken für YouTube

  • 00:00 Der Mythos
  • 00:15 Was Google sagt
  • 00:35 Was Microsoft sagt
  • 01:00 Was nicht belegt ist
  • 01:15 Der Sonderfall FAQ
  • 01:35 Welches Markup sinnvoll ist
  • 02:00 Drei Regeln
  • 02:15 Beispiel: Person und Organization
  • 02:40 Aktualität pflegen
  • 03:05 Prioritäten
  • 03:30 Zusammenfassung
  • 03:50 Nächster Schritt

Beschreibungstext

Bringt Schema-Markup mehr Zitate in ChatGPT? Tolga Sak sortiert, was Google und Microsoft tatsächlich sagen, warum das FAQ-Rich-Result seit Mai 2026 nicht mehr angezeigt wird und welches Markup für Kanzleien trotzdem sinnvoll bleibt. Mit Quellen und klarer Kennzeichnung unsicherer Punkte.

Drei Titel-Varianten

  1. Strukturierte Daten für KI: Mythen und Fakten
  2. Schema-Markup und ChatGPT: Was wirklich belegt ist
  3. FAQ-Schema 2026: Was sich geändert hat und was bleibt

Thumbnail-Idee

Geteilter Bildschirm: links „Mythos“ mit durchgestrichenem Code-Ausschnitt, rechts „Fakt“ mit Haken. Sprecher in der Mitte.

Call-to-Action

GEO-Check (Selbsttest, 2 Minuten): tolgasak.de/geo/geo-check/

Folge 6: Marke und Erwähnungen: der unterschätzte Hebel

Ziel der Folge: Das Publikum versteht, warum Marken-Erwähnungen mit KI-Sichtbarkeit korrelieren, kennt die Grenzen der Studie und legt eine Liste echter Erwähnungsquellen an.

Geplante Länge: ca. 4:06 Minuten (Sprechtempo 130 Wörter pro Minute)

Hook (erste 15 Sekunden, wörtlich)

Backlinks waren lange die Währung im SEO. Bei KI-Antworten spricht eine große Studie für etwas anderes: Marken-Erwähnungen. Ich zeige Ihnen Zahlen, Grenzen und saubere Maßnahmen.

Vollständiges Skript

00:00
Backlinks waren lange die Währung im SEO. Bei KI-Antworten spricht eine große Studie für etwas anderes: Marken-Erwähnungen. Ich zeige Ihnen Zahlen, Grenzen und saubere Maßnahmen.
Sprecher frontal, Einblendung: „Erwähnungen statt Backlinks?“
00:15
Ahrefs hat 75.000 Marken ausgewertet und die Sichtbarkeit in KI-Antworten mit verschiedenen Merkmalen verglichen. Veröffentlicht wurde die Studie am 12. Dezember 2025. Gefiltert wurde auf Domains mit einem Domain Rating über 40 und Keywords mit mindestens 800 Suchen pro Monat.
Einblendung: 75.000 Marken; Quelle Ahrefs, 12.12.2025
00:35
Die stärkste Korrelation zeigten YouTube-Erwähnungen mit etwa 0,737. Markenerwähnungen im Web lagen bei 0,664 für ChatGPT, bei 0,709 für den AI Mode und bei 0,656 für AI Overviews. Das Domain Rating kam nur auf 0,266 bis 0,326. Backlinks bezeichnen die Autoren als sehr schwach.
Balkengrafik der Korrelationswerte; Quelle Ahrefs
00:55
Jetzt die Grenzen. Erstens: Korrelation ist keine Kausalität, das betonen die Autoren selbst. Zweitens: Die Studie stammt von einem Anbieter, der Brand-Radar-Daten verkauft. Drittens: Die Daten sind nicht auf deutsche Kanzleien zugeschnitten. Nehmen Sie sie als Richtung, nicht als Garantie.
Einblendung: drei Warnpunkte
01:10
Wichtig ist ein Hinweis aus Googles Leitfaden: Das Jagen sogenannter inauthentischer Erwähnungen bringe weniger als gedacht, und Spam werde geblockt. Lily Ray liest das als Warnung vor Listicles sowie bezahlten oder gegenseitigen Marken-Erwähnungen. Das ist ihre Interpretation, Google hat es nicht ausdrücklich so benannt. Kaufen Sie also keine Erwähnungen.
Zitatkarte; Quelle Search Engine Roundtable, 18.05.2026
01:35
Was bleibt? Echte Erwähnungen. Fachverbände, Kammerportale, Podcasts, Gastbeiträge in Fachmedien und eigene Auswertungen. Dazu YouTube: Erklärvideos mit Transkript passen zu dem, was die Studie zeigt. In Foren wie Reddit nur authentisch mitreden, keine erfundenen Beiträge. Ein Wikipedia-Eintrag ist für kleine Beratungen meist unrealistisch.
Liste mit fünf Erwähnungsquellen
01:55
Für Kanzleien kommt die lokale Basis dazu. Google nennt in seinem Leitfaden das Business Profile für die lokale Sichtbarkeit. Pflegen Sie Name, Adresse und Telefonnummer überall identisch, im Profil, auf der Website und in Verzeichnissen.
Einblendung: Muster NAP mit identischen Daten an drei Orten
02:10
Ihre Hausaufgabe: Schreiben Sie fünf Orte auf, an denen eine echte Erwähnung Ihrer Kanzlei fachlich Sinn ergibt. Wählen Sie einen davon aus und setzen Sie ihn in den nächsten vier Wochen um.
Einblendung: Liste mit fünf leeren Zeilen
02:25
Ein weiterer Befund: Die Markenlisten der Systeme überlappen. Ahrefs nennt 0,821 zwischen AI Overviews und AI Mode, 0,769 zwischen AI Mode und ChatGPT, 0,749 zwischen AI Overviews und ChatGPT. Wer in einem System häufig vorkommt, taucht oft auch in anderen auf. Auch das ist eine Korrelation, aber es spricht dafür, in die Marke zu investieren statt in Tricks für ein einzelnes System.
Einblendung: drei Überschneidungswerte; Quelle Ahrefs
02:55
Zu YouTube: Profound sah YouTube bei Google AI Overviews prominent, hinter Reddit. Für Kanzleien heißt das: Erklärvideos mit Transkript sind ein belegbar passender Kanal. Genau deshalb entsteht diese Reihe. Wichtig ist, dass die Videos fachlich sachlich bleiben und die Berufsregeln einhalten.
Einblendung: Reddit 21 Prozent, YouTube und Quora dahinter; Quelle Search Engine Roundtable
03:15
Zu Reddit und Wikipedia nur kurz: Die Prozentwerte stammen aus US-Daten. Wenn Sie in Foren mitschreiben, dann echt und mit Ihrem Fachwissen. Einen Wikipedia-Eintrag setzen Relevanzkriterien voraus, für die meisten kleinen Beratungen ist das meine Einschätzung nach unrealistisch.
Einblendung: Hinweis „US-Daten, eigene Einschätzung“
03:30
Zur Zusammenfassung: Marken-Erwähnungen korrelieren in der Ahrefs-Studie stärker mit KI-Sichtbarkeit als Backlinks. Das ist keine bewiesene Ursache. Setzen Sie auf echte Erwähnungen in Ihrem Fach, auf konsistente Angaben und auf Videos mit Transkript. Gekaufte oder gegenseitige Erwähnungen sind nach Googles Leitfaden das falsche Signal.
Einblendung: Kernpunkte der Folge als Liste
03:50
Wenn Sie wissen möchten, wo Ihre Website heute steht, machen Sie den GEO-Check auf tolgasak.de. Er dauert zwei Minuten. Den Link finden Sie in der Beschreibung. In Folge 7 messen wir Ihre KI-Sichtbarkeit.
Einblendung: URL tolgasak.de/geo/geo-check/

Kapitelmarken für YouTube

  • 00:00 Mehr als Backlinks
  • 00:15 Die Studie
  • 00:35 Die Zahlen
  • 00:55 Die Grenzen
  • 01:10 Was Google dazu sagt
  • 01:35 Was Sie echt tun können
  • 01:55 Lokale Basis
  • 02:10 Ihre Hausaufgabe
  • 02:25 Die Systeme überschneiden sich
  • 02:55 Warum YouTube
  • 03:15 Reddit und Wikipedia
  • 03:30 Zusammenfassung
  • 03:50 Nächster Schritt

Beschreibungstext

Sind Marken-Erwähnungen wichtiger als Backlinks für KI-Sichtbarkeit? Tolga Sak erklärt die Ahrefs-Studie zu 75.000 Marken mit allen Zahlen, benennt die Grenzen (Korrelation, Anbieterstudie, kein deutscher Datensatz) und zeigt, welche Erwähnungen für Kanzleien sauber möglich sind.

Drei Titel-Varianten

  1. Marken-Erwähnungen schlagen Backlinks? Die Ahrefs-Studie
  2. KI-Sichtbarkeit durch Erwähnungen: Was Kanzleien tun können
  3. 75.000 Marken im Test: Was ChatGPT und Google bevorzugen

Thumbnail-Idee

Große Zahl „0,66“ neben einem durchgestrichenen Kettenglied-Symbol (Backlink) und einem Mikrofon-Symbol (Erwähnung). Sprecher rechts.

Call-to-Action

GEO-Check (Selbsttest, 2 Minuten): tolgasak.de/geo/geo-check/

Folge 7: KI-Sichtbarkeit messen mit Prompt-Set und GA4

Ziel der Folge: Das Publikum baut ein Prompt-Set, versteht Sichtbarkeitsquote statt Rang und richtet in GA4 einen Kanal für KI-Verweise ein.

Geplante Länge: ca. 4:03 Minuten (Sprechtempo 130 Wörter pro Minute)

Hook (erste 15 Sekunden, wörtlich)

Sie können nicht verbessern, was Sie nicht messen. Bei KI-Antworten ist das knifflig, weil jede Antwort anders ausfällt. Ich zeige Ihnen ein Prompt-Set und die GA4-Einstellung.

Vollständiges Skript

00:00
Sie können nicht verbessern, was Sie nicht messen. Bei KI-Antworten ist das knifflig, weil jede Antwort anders ausfällt. Ich zeige Ihnen ein Prompt-Set und die GA4-Einstellung.
Sprecher frontal, Einblendung: „Messen in einer Stunde“
00:15
SparkToro hat 2.961 Prompts ausgewertet. Dieselbe Markenliste kam in weniger als einem Prozent der Läufe, dieselbe Liste in gleicher Reihenfolge in weniger als 0,1 Prozent. Berichten Sie deshalb nie einen Rang, sondern eine Sichtbarkeitsquote über viele Läufe. Die Studie ist nicht peer-reviewed, und der Partner verkauft Tracking. Das gehört zur Einordnung.
Einblendung: unter 1 Prozent, unter 0,1 Prozent; Quelle SEJ, 30.01.2026
00:40
So bauen Sie das Prompt-Set. Nehmen Sie 30 bis 50 Prompts je Themencluster. Zum Beispiel: Steuerberater für Heilpraktiker Berlin. Lassen Sie Preisfragen weg oder formulieren Sie sie ohne Beträge. Führen Sie jeden Prompt mehrfach aus und halten Sie die Ergebnisse in einer Tabelle fest.
Tabelle: Prompt, System, Lauf, Erwähnt ja/nein, Eigene URL zitiert
01:00
Vier Kennzahlen reichen. Die Erwähnungsquote: In wie vielen Läufen kommt Ihre Kanzlei vor? Die Zitierquote: Wie oft wird Ihre eigene URL genannt? Der Share of Voice gegenüber Wettbewerbern. Und das Sentiment: Wie wird Ihre Kanzlei beschrieben?
Einblendung: vier Kennzahlen als Karten
01:15
Nun GA4. ChatGPT hängt laut OpenAI-Hilfe utm_source gleich chatgpt.com an Verweis-URLs an. Legen Sie in GA4 einen eigenen Kanal für KI-Verweise an, per Regex auf chatgpt.com, perplexity.ai, claude.ai, gemini.google.com und copilot.microsoft.com. Die Hostliste stammt aus einem Agentur-Blog, ist also eine Sekundärquelle. Prüfen Sie sie bei Ihnen.
Bildschirmaufnahme: GA4, Kanalgruppe mit Regex; Quelle OpenAI Hilfe, mo.agency
01:35
Seien Sie sich bewusst: Fehlende Referrer landen als Direct-Traffic. Ein Teil der KI-Besuche bleibt unsichtbar. Bei Google stecken AI Overviews und AI Mode im Web-Bericht der Search Console und sind nicht getrennt auswertbar. Bing bietet laut einer Sekundärquelle seit Februar 2026 in der Vorschau einen AI-Performance-Bericht für Copilot-Zitierungen an. Die Primärankündigung von Microsoft habe ich nicht abgerufen.
Einblendung: Hinweis „Sekundärquelle“; Quellen Google 10.12.2025, Search Influence
02:05
Dazu gibt es Tools, etwa Profound, Peec AI, Otterly.AI, das AI Visibility Toolkit von Semrush und Ahrefs Brand Radar. Die Vergleichsartikel sind überwiegend herstellernah. Prüfen Sie den Funktionsumfang, bevor Sie sich festlegen. Diese Werkzeuge messen Stichproben synthetischer Prompts.
Einblendung: Toolnamen ohne Preise
02:20
Mein Rhythmus: einmal im Monat dasselbe Prompt-Set, dieselben Systeme, mehrere Läufe. Berichten Sie die Quote und die Veränderung zum Vormonat. Damit sehen Sie, ob Ihre Maßnahmen wirken, ohne einer einzelnen Antwort zu viel Gewicht zu geben.
Liniendiagramm als Platzhalter ohne Daten
02:35
Typische Prompts für Kanzleien lassen sich in drei Gruppen teilen. Anbietersuche, zum Beispiel: Welcher Steuerberater in Berlin passt zu Freiberuflern? Wissensfragen, zum Beispiel: Was macht ein Steuerberater für Heilpraktiker? Vergleich und Vertrauen, zum Beispiel: Wie finde ich einen seriösen Steuerberater? Nehmen Sie aus jeder Gruppe Prompts für Ihre Fachgebiete und Ihre Stadt.
Einblendung: drei Gruppen mit je einem Beispiel-Prompt
03:00
Zur Auswertung: Notieren Sie pro Lauf, ob Ihre Kanzlei erwähnt wird, ob Ihre eigene URL als Quelle steht und welche Wettbewerber vorkommen. Bilden Sie daraus die Quote. Halten Sie den ersten Durchlauf als Ausgangswert fest. Erst der Vergleich über die Monate sagt Ihnen, ob eine Maßnahme etwas bewirkt hat.
Einblendung: Beispielzeile der Auswertungstabelle
03:25
Zur Zusammenfassung: Messen Sie Quoten über viele Läufe, nicht Rangplätze. Richten Sie in GA4 den Kanal für KI-Verweise ein, nutzen Sie die Search Console für Google und schauen Sie bei Bing nach dem Bericht, sobald er für Sie verfügbar ist. Und akzeptieren Sie, dass ein Teil des Einflusses unsichtbar bleibt.
Einblendung: Kernpunkte der Folge als Liste
03:45
Wenn Sie wissen möchten, wo Ihre Website heute steht, machen Sie den GEO-Check auf tolgasak.de. Er dauert zwei Minuten. Den Link finden Sie in der Beschreibung. In der letzten Folge geht es um das Berufsrecht.
Einblendung: URL tolgasak.de/geo/ki-sichtbarkeit-messen/

Kapitelmarken für YouTube

  • 00:00 Das Messproblem
  • 00:15 Warum Einzelantworten täuschen
  • 00:40 Das Prompt-Set
  • 01:00 Die Kennzahlen
  • 01:15 GA4 einrichten
  • 01:35 Was unsichtbar bleibt
  • 02:05 Tools
  • 02:20 Rhythmus
  • 02:35 Beispiel-Prompts
  • 03:00 Auswertung
  • 03:25 Zusammenfassung
  • 03:45 Nächster Schritt

Beschreibungstext

Wie messen Sie, ob ChatGPT, Perplexity und Google Ihre Kanzlei nennen? Tolga Sak zeigt ein Prompt-Set mit 30 bis 50 Prompts, die Sichtbarkeitsquote statt Rang, die GA4-Einrichtung für KI-Verweise und die Grenzen der Messung. Mit den SparkToro-Zahlen zur Schwankung von KI-Antworten.

Drei Titel-Varianten

  1. KI-Sichtbarkeit messen: Prompt-Set und GA4 in einer Stunde
  2. ChatGPT-Traffic in GA4 finden: Kanal für KI-Verweise einrichten
  3. GEO-Reporting: Sichtbarkeitsquote statt Ranking

Thumbnail-Idee

Tabellenraster mit grünen und grauen Feldern (erwähnt / nicht erwähnt), darüber „Quote statt Rang“. Sprecher mit Laptop.

Call-to-Action

GEO-Check (Selbsttest, 2 Minuten): tolgasak.de/geo/geo-check/

Folge 8: GEO für Kanzleien: was das Berufsrecht erlaubt

Ziel der Folge: Das Publikum kennt den Maßstab der sachlichen Information, weiß, was in der Recherche nicht verifiziert wurde, und plant eine Freigabe durch die Kanzlei ein.

Geplante Länge: ca. 4:04 Minuten (Sprechtempo 130 Wörter pro Minute)

Hook (erste 15 Sekunden, wörtlich)

Darf eine Kanzlei für KI-Sichtbarkeit werben? Ich zeige Ihnen, was § 57a StBerG und § 43b BRAO sagen, wo ich unsicher bin und warum Sie Texte vorher prüfen lassen sollten.

Vollständiges Skript

00:00
Darf eine Kanzlei für KI-Sichtbarkeit werben? Ich zeige Ihnen, was § 57a StBerG und § 43b BRAO sagen, wo ich unsicher bin und warum Sie Texte vorher prüfen lassen sollten.
Sprecher frontal, Einblendung: „§ 57a StBerG / § 43b BRAO“
00:15
Vorab ein Hinweis: Das ist keine Rechtsberatung. Ich bin keine Kanzlei, ich berate Kanzleien zu Sichtbarkeit. Für Ihre Texte ist am Ende Ihre Berufsträgerin oder Ihr Berufsträger verantwortlich. Prüfen Sie jede Aussage dieser Folge an den verlinkten Quellen, bevor Sie danach handeln, denn Vorschriften werden geändert und die Fassung kann inzwischen eine andere sein.
Einblendung: Hinweis „Keine Rechtsberatung“
00:40
Zuerst die Steuerberater. § 57 Absatz 1 StBerG verpflichtet zur Berufsausübung unter Verzicht auf berufswidrige Werbung. § 57a StBerG erlaubt Werbung, soweit sie über die berufliche Tätigkeit in Form und Inhalt sachlich unterrichtet und nicht auf die Erteilung eines Auftrags im Einzelfall gerichtet ist. Bei der zweiten Norm habe ich den Wortlaut nur zum Teil wörtlich abrufen können.
Einblendung: Normtext in eigenen Worten; Quellen gesetze-im-internet.de, buzer.de
01:05
Bei Rechtsanwälten steht in § 43b BRAO dieselbe Formel: Werbung ist erlaubt, soweit sie über die berufliche Tätigkeit in Form und Inhalt sachlich unterrichtet und nicht auf die Erteilung eines Auftrags im Einzelfall gerichtet ist. Die Berufsordnung der Steuerberater und die BORA konkretisieren das. Deren Wortlaut habe ich nicht verifiziert.
Einblendung: Vergleich der beiden Normen; Quelle lexmea.de
01:30
Was folgt daraus für GEO? Schreiben Sie sachliche Information statt Anpreisung. Keine Superlative, keine Erfolgsgarantien, keine Mandatsabwerbung im Einzelfall. Das betrifft auch KI-optimierte Seiten sowie Bewertungs- und Verzeichnisprofile. Eine Kurzantwort wie in Folge 3 ist sachlich und beschreibt die Tätigkeit. Genau das ist der Stil, der auch für KI-Systeme taugt.
Gegenüberstellung: sachlich und anpreisend, jeweils mit Beispielsatz
01:55
Weitere Vorschriften können eine Rolle spielen, zum Beispiel das UWG, bei Heilpraktikern das Heilmittelwerbegesetz. Dazu habe ich nicht recherchiert. Bei Fragen zu Ihrem Auftritt wenden Sie sich an Ihre Kammer oder eine auf Berufsrecht spezialisierte Beratung.
Einblendung: Liste „nicht recherchiert“
02:10
Mein Vorschlag für den Ablauf: Entwurf der Kurzantwort, Prüfung durch die Berufsträgerin oder den Berufsträger, Veröffentlichung, Datum der letzten Prüfung auf der Seite notieren. Gerade bei Steuer- und Rechtsthemen ist ein gepflegter Aktualisierungsstand ohnehin geboten.
Ablaufdiagramm in vier Kästen
02:25
Und das Google-Unternehmensprofil: Pflegen Sie es sachlich und mit konsistenten Daten. Welche deutschen Verzeichnisse KI-Systeme heranziehen, ist nicht belegt. Setzen Sie deshalb nicht auf ein einzelnes Portal.
Einblendung: Profil-Mockup mit sachlichem Beschreibungstext
02:40
Noch ein Punkt für Anwälte. § 43c BRAO regelt die Fachanwaltsbezeichnung. Sinngemäß: Die Befugnis wird auf Antrag von der Rechtsanwaltskammer erteilt, höchstens für drei Gebiete, und sie kann widerrufen werden, wenn vorgeschriebene Fortbildung unterbleibt. Den vollständigen Wortlaut habe ich nicht wörtlich abgerufen. Daraus folgt: Nennen Sie einen Fachanwaltstitel nur, wenn er verliehen ist, und geben Sie ihn im Profil und auf der Website identisch an.
Einblendung: § 43c BRAO sinngemäß; Quelle gesetze-im-internet.de
03:10
Das gilt auch für Bewertungs- und Verzeichnisprofile. Der Maßstab der sachlichen Information gilt dort ebenso, und Sie sollten die Inhalte Ihrer Profile nicht dem Zufall überlassen. Konsistente Angaben zu Tätigkeit, Anschrift und Qualifikation helfen Menschen wie Maschinen.
Einblendung: Checkliste Profil: Tätigkeit, Anschrift, Qualifikation
03:25
Zur Zusammenfassung: Sachliche Information ist der Maßstab, Anpreisung ist das Risiko. Die Kurzantwort-Methode passt dazu. Was nicht verifiziert ist, ist hier benannt: BOStB, BORA, UWG und Heilmittelwerbegesetz. Planen Sie die Freigabe durch Ihre Berufsträger ein, bevor eine Seite oder ein Profil live geht.
Einblendung: Kernpunkte der Folge als Liste
03:45
Das war die achte und letzte Folge. Wenn Sie wissen möchten, wo Ihre Website heute steht, machen Sie den GEO-Check auf tolgasak.de. Er dauert zwei Minuten. Den Link finden Sie in der Beschreibung. Wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie mir an hey@tolgasak.de.
Einblendung: URL tolgasak.de/geo/geo-check/ und E-Mail-Adresse

Kapitelmarken für YouTube

  • 00:00 Darf eine Kanzlei das?
  • 00:15 Wichtiger Hinweis
  • 00:40 Steuerberater: § 57 und § 57a
  • 01:05 Rechtsanwälte: § 43b BRAO
  • 01:30 Was das für GEO heißt
  • 01:55 Was offen ist
  • 02:10 Prozess
  • 02:25 Verzeichnisse und Profil
  • 02:40 Fachanwaltstitel korrekt führen
  • 03:10 Bewertungs- und Verzeichnisprofile
  • 03:25 Zusammenfassung
  • 03:45 Zum Schluss

Beschreibungstext

Was erlaubt das Berufsrecht bei GEO? Tolga Sak ordnet § 57a StBerG und § 43b BRAO sachlich ein, zeigt die Maßstäbe der sachlichen Information und benennt offen, was nicht verifiziert wurde. Keine Rechtsberatung. Mit Ablauf für die Freigabe von KI-optimierten Seiten.

Drei Titel-Varianten

  1. GEO für Kanzleien: Was § 57a StBerG und § 43b BRAO erlauben
  2. KI-Sichtbarkeit und Berufsrecht: Steuerberater und Anwälte
  3. Werbung für Kanzleien in KI-Antworten: Sachlich und sauber

Thumbnail-Idee

Paragrafenzeichen groß im Hintergrund, davor Sprecher mit ruhigem Blick. Text: „Was ist erlaubt?“ und kleiner Hinweis „Keine Rechtsberatung“

Call-to-Action

GEO-Check (Selbsttest, 2 Minuten): tolgasak.de/geo/geo-check/

Wo steht Ihre Website heute?

Bevor Sie ein Skript umsetzen, machen Sie den GEO-Check. Er dauert 2 Minuten und zeigt Ihre wichtigsten Hebel. Die kostenlose GEO-Checkliste erklärt jeden Punkt.

Aufbau jedes Skripts

  • Ziel der Folge in einem Satz.
  • Hook für die ersten 15 Sekunden, wörtlich.
  • Vollständiges Skript als Szenen mit Zeitmarke, Sprechertext und Bildidee.
  • Kapitelmarken für YouTube, der erste Marker steht bei 00:00.
  • Beschreibungstext, drei Titel-Varianten und eine Thumbnail-Idee.
  • Call-to-Action zum GEO-Check.

So nutzen Sie die Reihe

  1. Lesen Sie zuerst den GEO-Leitfaden für den Überblick.
  2. Gehen Sie die Skripte in Reihenfolge durch oder springen Sie zum Thema, das Sie gerade brauchen.
  3. Setzen Sie pro Folge einen Schritt um, zum Beispiel die robots.txt prüfen oder eine Kurzantwort schreiben.
  4. Messen Sie den Effekt mit dem Prompt-Set.

Nächster Schritt

Starten Sie mit dem GEO-Check

Zwei Minuten, ein klares Ergebnis, die wichtigsten Hebel in der richtigen Reihenfolge.

Häufige Fragen

Wann erscheinen die Videos?

Die Videos erscheinen nach und nach. Bis dahin finden Sie auf dieser Seite die vollständigen Skripte zum Lesen. Ein fester Termin je Folge steht noch nicht fest.

Muss ich die Folgen in der Reihenfolge ansehen?

Nein. Jede Folge steht für sich. Wer mit dem Einstieg beginnen möchte, startet mit Folge 1. Wer sofort technisch arbeiten will, beginnt mit Folge 4 zu KI-Crawlern.

Sind die Aussagen in den Skripten belegt?

Jede Zahl in den Skripten nennt ihre Quelle und steht im Quellenverzeichnis unten. Wo die Lage unklar oder nur sekundär belegt ist, sagt das Skript das ausdrücklich.

Ist die Videoreihe Rechtsberatung?

Nein. Folge 8 ordnet § 57a StBerG und § 43b BRAO sachlich ein, ersetzt aber keine Rechtsberatung. Texte für Ihre Kanzlei sollten Sie vor Veröffentlichung von Ihren Berufsträgern prüfen lassen.

Quellen

  1. AI features and your website, Google Search Central, 10.12.2025
  2. Google's new AI search guide calls AEO and GEO still SEO, Search Engine Journal, 15.05.2026
  3. Google: Optimise for generative AI, myth busting, Search Engine Roundtable, 18.05.2026
  4. GEO: Generative Engine Optimization (Aggarwal et al., KDD 2024), arXiv 2311.09735, 2023/2024
  5. ChatGPT sources (Profound, 30 Mio. Zitate), Search Engine Roundtable, 11.06.2025
  6. AI brand visibility correlations (75.000 Marken), Ahrefs, 12.12.2025
  7. AI recommendations change with nearly every query (SparkToro), Search Engine Journal, 30.01.2026
  8. ChatGPT citations content study (Kevin Indig), Search Engine Land, Datum nicht genannt
  9. Overview of OpenAI crawlers, OpenAI, abgerufen 08.11.2026
  10. Does Anthropic crawl data from the web, and how can site owners block the crawler?, Anthropic Support, abgerufen 08.11.2026
  11. Perplexity Crawlers, Perplexity Docs, abgerufen 08.11.2026
  12. Google common crawlers (Google-Extended), Google Search Central, abgerufen 08.11.2026
  13. Publishers and developers FAQ, OpenAI Hilfe, abgerufen 08.11.2026
  14. FAQ (FAQPage) structured data, Google Search Central, abgerufen 08.11.2026
  15. Microsoft Bing/Copilot use schema for its LLMs, Search Engine Land, Datum nicht genannt
  16. § 57a StBerG (Werbung), gesetze-im-internet.de, abgerufen 08.11.2026
  17. § 43b BRAO (Werbung), lexmea.de (Wiedergabe von gesetze-im-internet.de), abgerufen 08.11.2026
  18. § 43c BRAO (Fachanwaltsbezeichnung), gesetze-im-internet.de, abgerufen 08.11.2026
  19. How to track AI traffic and referrals in Google Analytics 4, mo.agency (Sekundärquelle), abgerufen 08.11.2026
  20. Bing AI Performance Report: Copilot Citations, Search Influence (Sekundärquelle), 2026
  21. IndexNow, Bing, abgerufen 08.11.2026
Tolga Sak
Tolga Sak, GEOmitTolga, Berlin. Berät beratende Unternehmen zu GEO und KI-Sichtbarkeit. Mehr über Tolga

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